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12. Juni 2020

Erfolgreichere Produkte mit User Experience Design - UX Manager Zertifikat (IHK)

Warum gefallen uns bestimmte Produkte mehr als andere? Wie wird ein Produkt in einem eng besetzten Markt zum Erfolg? Mit User Experience Design lässt sich ein Mehrwert generieren, der den entscheidenden Unterschied zum Wettbewerb schafft und Ihre Produkte nach vorne bringt.

Zwei Aspekte bestimmen, wie wir ein Produkt wahrnehmen und beurteilen. Zum einen die pragmatische Qualität eines Produktes, die dafür sorgt, dass wir mit Hilfe des Produktes unsere Aufgaben effektiv und effizient erledigen können und zum anderen die hedonische Qualität, die unsere Gefühlswelt anspricht und für Freude und Spaß mit dem Produkt sorgt. Wir sind Experten wenn es um die ganzheitliche Produktentwicklung geht, bei der wir pragmatische wie hedonische Aspekte gleichermaßen berücksichtigen.

Ende letzten Jahres konnte sich wieder eine unserer Mitarbeiterinnen in der Domstadt Köln fortbilden und hat nun erfolgreich die Prüfung zum User Experience Manager (IHK) mit einer Abschlussarbeit abgelegt. Bei der Mischung aus Seminar, Vortrag und Übung wurde der gesamte Gestaltungsprozess aus einer User Experience Design Entwicklung durchlaufen und an einem realen Projekt angewandt. Hierzu konnten alle Teilnehmer auch Interviews mit Kunden im Testlabor durchführen. Der kreative Austausch mit den Kollegen aus ganz Deutschland ist dabei für uns immer besonders bereichernd.

Die Pragmatische Qualität eines Produktes betrachten und gestalten wir grundlegend im Rahmen unseres Usability Engineering Prozesses entsprechend dem Human Centered Design Prozess aus der DIN EN ISO 9241. Hier geht es um die Gebrauchstauglichkeit – die grundlegende Usability – eines Produktes. Wir analysieren den Nutzungskontext, Benutzer und Benutzergruppen, formulieren Aufgaben, Nutzungsszenarios und Nutzeranforderungen. In einem iterativen Prozess entwickeln wir Gestaltungslösungen, die Produkte so optimieren, dass Nutzer ihre Aufgaben und Ziele in ihrem Nutzungskontext effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen können.

Hedonische Aspekte reichen über diese reine Nützlichkeit hinaus. Das Produkt ist nicht nur nützlich und praktisch für uns, sondern es bereitet uns auch Spaß und Freude. Ein gutes Nutzererleben (User Experience) ist entscheidend für die positive Beurteilung eines Produktes und umfasst alle Emotionen, Wahrnehmungen, Vorlieben, Vorstellungen, Reaktionen und Verhaltensweisen vor, während und nach der Nutzung eines Produktes. Möchte man die hedonische Qualität und User Experience eines Produktes verbessern, muss man als Gestalter das „Warum?" hinter Tätigkeiten und Gefühlen nachvollziehen und die zugrundeliegenden Bedürfnisse der späteren Nutzer verstehen. Erst dann kann man Produkte oder Dienstleistungen so gestalten, dass sie zu einer begeisternden User Experience führen.

Hinter vielen Tätigkeiten und Gefühlen, stehen erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse, denen wir uns häufig selbst nicht einmal bewusst sind und aus denen all unsere positiven und negativen Emotionen entstehen. Wenn ich die Umstellung der Uhr im Auto vor mir herschiebe, weil ich wieder vergessen habe, wie das ging, steht vielleicht ein Bedürfnis nach Kompetenz dahinter. Wenn ich mich über den Fahrkartenautomaten ärgere, aus dem ich nicht rechtzeitig das Ticket bekomme, steht dahinter vielleicht die Angst beim Schwarzfahren erwischt und bloß gestellt zu werden und damit ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Ein intuitives gut verständliches Design kann vielleicht meine Bedürfnisse nach Sicherheit und Kontrolle befriedigen. Ein sportliches Auto die Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit, Akzeptanz, Spaß, Individualität oder Freiheit. Ein Mitarbeiter dessen Bedürfnis nach Wertschätzung erfüllt wird, wird zufriedener und effektiver arbeiten. Ein User Interface, das dem Benutzer die Angst nimmt, etwas falsch zu machen, kann Bedürfnisse nach Sicherheit, Orientierung und Kompetenz erfüllen und den Nutzer effektiver arbeiten lassen.

Kann man selbstsicher und zügig arbeiten, führt dies gegebenenfalls wieder zu Wertschätzung durch Kollegen oder den Chef oder gar zu einem höheren Gehalt. Die personalisierte Banderole am Kaffeebecher auf der mein Name steht vermittelt dem Kunden Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Oft können auch kleine Aspekte den großen Unterschied erzeugen. Unsere Bedürfnisse bestimmen unser tägliches Tun und unsere Gefühlswelt. Bedürfnisse sind individuell verschieden und treten in verschieden starker Ausprägung auf. Meistens haben wir mehrere Bedürfnisse zur gleichen Zeit.

Wenn wir die User Experience positiv gestalten wollen, müssen wir zunächst einmal in einer Explorationsphase Tätigkeiten, Gefühle und Bedürfnisse der Nutzer ermitteln und verstehen. Bedürfnisse können wir anhand von Interviews, z. B. über Erlebnisinterviews oder die Valenzmethode ermitteln. Dabei befragen wir Nutzer zu ihren Erlebnissen oder ermitteln positive und negative Emotionen (Valenzen) sowie zugrundeliegende Bedürfnisse während einer explorativen Nutzungsphase des Produktes. Wir erstellen Archetypen von Benutzern – Personas - die bestimmte Merkmale von realen Zielgruppen vereinen. So generieren wir ein gemeinsames Verständnis, für wen ein Produkt entwickelt wird. Mit einer User Experience Map können alle Tätigkeiten vor, während und nach der Produktnutzung, Gestaltungselemente und –aspekte und damit verbundene Gedanken / Gefühle sowie die identifizierten (un)erfüllten Bedürfnisse erfasst werden. Diese „Karte" ist dann Grundlage für den kreativen Gestaltungsprozess, in dem wir Ideen generieren, um Bedürfnisse unserer Personas und Zielgruppen zu erfüllen.

Im ersten Schritt können wir über verschiedene Methoden wie z. B. das Advertising oder Moodboards unsere Erkenntisse in nur einem Bild zusammenfassen. Hier lassen sich Gefühlswelten, Erwartungen und Analogien zusammentragen und für alle sichtbar erleben.

Im Entwurfsprozess gilt es dann die ermittelten Aspekte sinnvoll in das Produkt- und User Interface Design zu implementieren, zunächst bereits in die ersten Vorstufen und Prototypen, später dann in das finale Designkonzept. Dies sollte nicht nur das ästhetische Erscheinungsbild (Visual Design) betreffen, sondern natürlich auch funktionale Aspekte umfassen, die dann den kleinen aber wichtigen Unterschied ausmachen. Gerade in immer enger besetzten Märkten, ist eine gute User Experience und hedonische Qualität von Produkten eines der Unterscheidungsmerkmale und hat großen Anteil am Produkt- und Markenerfolg.

Auch das fertige Produkt lässt sich wieder mit der Valenzmethode oder auch diversen quantitativen Testmethoden hinsichtlich seiner hedonischen Qualität überprüfen und mit Konkurrenzprodukten oder auch dem Vorgängermodell vergleichen.

Gerne unterstützen wir auch Sie bei der Produktentwicklung mit unserer Erfahrung aus dem Bereich des User Experience Designs um mit Ihnen für Sie erfolgreiche Produkte zu gestalten.

Ihre Ansprechpartnerin bei BUSSE Design+Engineering:

Maila Thon
Senior UI / UX Designer
Project Coordination
Phone: +49 (0) 73 08 / 81 14 99 785
Mail:     thonm@busse-design.com 

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