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11. Februar 2014

Negativpreis „Plagiarius“ rückt dreiste Fälschungen ins öffentliche Bewusstsein

Produkt- und Markenpiraterie ist ein lukratives Milliardengeschäft für skrupellose Nachahmer. Den Preis dafür zahlen innovative Firmen, leichtgläubige Schnäppchenjäger und Arbeiter in illegalen Fabriken. Globalisierung und das Internet begünstigen den weltweiten Vertrieb von Plagiaten und Fälschungen - die Verfolgung unseriöser (Online)-Anbieter hingegen ist sehr schwierig.

Der Negativpreis „Plagiarius“ wurde am 7. Februar 2014 auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz zum 38. Mal verliehen. Bereits seit 1977 vergibt die Aktion Plagiarius e.V. die gefürchtete Negativ-Auszeichnung an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen. Ziel des Vereins ist es, die unlauteren Geschäftspraktiken sowohl von Markenfälschern als auch von Plagiatoren, die geistiges Eigentum Anderer klauen und als eigene kreative Leistung ausgeben, ins öffentliche Licht zu rücken. Darüber hinaus sollen Industrie, Politik und auch die Verbraucher für die Problematik sensibilisiert werden. Trophäe ist ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase – als Symbol für die exorbitanten Profite, die die Produktpiraten sprichwörtlich auf Kosten kreativer Designer und innovativer Unternehmen erwirtschaften.

Im Rahmen der Verleihung stellte der Verein klar, „dass die Auszeichnung mit dem ‚Plagiarius‘ nichts darüber aussagt, ob die jeweilige Nachahmung im juristischen Sinne erlaubt ist oder nicht. Die Aktion Plagiarius kann und darf kein Recht sprechen. Wir können aber auf Unrecht und die Probleme betroffener Unternehmen aufmerksam machen“.

Produkt- und Markenpiraterie und die oftmals vorausgehende Wirtschaftsspionage haben sich zu einer der gravierendsten Formen von Wirtschaftskriminalität entwickelt. Allein 2012 haben die EU-Zollbehörden knapp 40 Millionen

rechtsverletzende Produkte im Wert von 1 Milliarde Euro an den EU-Außengrenzen beschlagnahmt. Rund 72% der festgehaltenen Waren kamen aus China und Hongkong. Zu den Top Ten der Herkunftsländer gehören auch die Vereinigten Arabischen Emirate (8,37%) sowie die Türkei und zahlreiche osteuropäische Länder. Fakt ist, dass die Industrieländer selbst oftmals die Auftraggeber oder aber Importeure von Nachahmungen sind und ebenfalls vom Handel mit Plagiaten profitieren. Betroffene Designer und KMUs melden der Aktion Plagiarius zu-nehmend auch von Problemen mit Nachahmern aus dem eigenen Land. Sogar einzelne Markenhersteller – bisher Opfer von Plagiaten - werden hin und wieder selbst zum Täter. Das Bewusstsein für Geistiges Eigentum endet manchmal an den Grenzen des Firmengeländes. Vorsätzliche Nachahmungen jeder Art stellen aber eine ernsthafte Bedrohung für innovative Unternehmen dar und gefährden insbesondere im Mittelstand Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Betroffen sind inzwischen fast alle Branchen: Von Konsumgütern und Kinderspielzeug über Medikamente, Kosmetika und Lebensmittel bis hin zu Werkzeugen, Automobilzubehör sowie Maschinen und Geräten. Die Lösung des Problems: Boykott von billigen Nachahmungen - Plagiate melden statt kaufen!

Zur Sensibilisierung der Verbraucher zeigt Plagiarius auf seiner Website sein simpleshow-Erklär-Video „Warum man auf das Original vertrauen sollte“ – informativ, unterhaltsam und leicht verständlich auf den Punkt gebracht! Mit freundlicher Unterstützung von simpleshow - Das Original (www.simpleshow.com). Das Video finden Sie hier.

Fotos der aktuellen Plagiarius-Preisträger sowie eine ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

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